Gasaufbereitung
Klär- und Biogasanlagen liefern Gas mit einem Methananteil ab 50 %. Die Reinigung und Entfeuchtung des Gases steigert die Brennfähigkeit und vermeidet Motorschäden. Der Einsatz von Katalysatoren zur Schadstoffreduzierung macht die Reinigung des Gases zwingend erforderlich.TAB-Bio-Dry trocknet und kühlt das Klär- bzw. Biogas. Tab Bio-Clean reinigt das Gas vom Schwefelanteil. Die Reinigung erfordert zunächst die Trocknung und Kühlung des Gases.


Vorteile


TAB BIO-DRY
Die Biogasaufbereitung besteht aus:

  • einem Wärmetauscher zum Kühlen bzw. Entfeuchten des Biogases
  • einem Wärmetauscher zum Erwärmen des Gases
  • zwei Kaltwassererzeugern
  • einem Pufferspeicher

In der ersten Stufe wird das Biogas um ca. 30 Kelvin herunter gekühlt und entfeuchtet. Hierbei wird der Taupunkt unterschritten und das Gas verliert den größten Teil seiner Feuchtigkeit. Das entstehende Kondensat wird über die Gasleitung in den Kondensatschacht abgeführt.

Die Kälteenergie wird mit den beiden Kaltwassererzeugern hergestellt. Der Pufferspeicher vermindert die Einschalthäufigkeit der Kaltwassererzeuger. Vorteilhaft ist die redudante Ausführung der Anlage bei gleichzeitig geringem Stromverbrauch. Durch die SPS-Steuerung wird ein Abgleich mit der Außentemperatur realisiert, so dass auch bei niedrigen Außentemperaturen eine Entfeuchtung des Biogases gewährleistet ist.


Nach der Kühl- bzw. Trocknungsphase wird das Gas erwärmt um ein erneutes kondensieren in einer möglichen nachgeschalteten Biogasleitung zu verhindern.

Die Größe der Bio Dry wird den jeweiligen Anforderung angepasst. Die möglichen Baugrößen liegen zwischen 100 Nm³/h bis 1000 Nm³/h. Bei größeren Volumenströmen erstellen wir Ihnen gerne ein individuelles Angebot.


TAB BIO-CLEAN
Entschwefelung mit Aktivkohle

Bei dem TAB Bio-Clean Modul handelt es sich um eine Biogasaufbereitung zum Entzug des Schwefelwasserstoffes (H²S), bestehend aus einer TAB Bio-Dry und einem Aktivkohlebehälter aus Edelstahl mit integrierter Gaserwärmung.

Der TAB Bio-Clean Aktivkohlefilter besteht aus mehreren Stufen. In der ersten Stufe, dem integrierten Erhitzer, wird das Gas um ca. 20° erwärmt. Dadurch wird ein Kondensieren in den nachgeschalteten Aufbereitungsstufen reduziert. In der Zweiten Stufe, dem sogenannte Vorfilter, wird ein Großteil der Schwefelmengen aufgenommen. Die dritte Filterstufe reduziert den restlichen noch vorhandenen Schwefelwasserstoff sicher bis zur Nachweisgrenze. Darüber befindet sich eine vierte Stufe, die sogenannte Sicherheitskammer. Diese gewährleistet, dass keine H²S-Spitzen den Filter verlassen. Bei der letzten Stufe kommt ein Feinstaubfilter zur Entfernung von Kohlenstaub und Schwebpartikel zum Einsatz.


Durch die Erwärmung wird ein Kondensieren in den nachgeschalteten Aufbereitungsstufen reduziert.In der Zweiten Stufe, dem sogenannte Vorfilter, nimmt die Aktivkohle besonders die bei hohen und stark schwankenden H²S-Werten die großen Schwefelmengen auf. Dadurch kann sich die Aktivkohle bis zu 100% ihrer Aufnahmefähigkeit beladen. Die dritte Filterstufe reduziert den restlichen noch vorhandenen H²S sicher bis zur Nachweisgrenze. Hierüber befindet sich eine vierte Stufe, die sogenannte Sicherheitskammer, diese gewährleistet, dass zu keiner Zeit H²S Spitzen den Filter verlassen. Bei der letzten Stufe kommt ein Fein-Staub-Filter zur Filterung von Kohlenstaub und Schwebpartikel zum Einsatz.

Durch den Einsatz der einzelnen aufeinander folgenden Stufen wird sichergestellt, dass nachgeschaltete Bauteile wie Zündkerzen, Zylinderköpfe, Katalysatoren und Wärmetauscher geschont werde.